Neue Busbegleiter

17 neue Busbegleiter für einen stressfreien Schulweg und eine geordnete Busfahrt

Zum 8. Mal fand an der Gesamtschule die Ausbildung zum Fahrbegleiter durch geschulte Mitarbeiter der KVG und der Polizei statt. Die vom Landkreis mit 5.500 € finanzierte Ausbildung bereitet Schüler auf ihre Aufgabe als Fahrbegleiter vor, indem sie Strategien und Kommunikationstechniken zur Deeskalation und Konfliktbewältigung vermittelt bekommen.

Auch für Polizei und Landrat sind die Busbegleiter große Hilfen, da sie mit dafür sorgen, Sachbeschädigungen in den Bussen zu verhindern – quasi nebenbei werden sie auch von den Jüngeren als Vorbilder gesehen und erhalten somit eine „Extraportion“ sozialer Kompetenzen.

An der Gesamtschule Fuldatal wurden bereits mehr als 40 Fahrbegleiter der Jahrgänge 9/10 ausgebildet, die vor Ort beim Ein- und Aussteigen aus den Bussen die Fahrschüler und auch die aufsichtführenden Lehrer aktiv unterstützen. „Anderen zu helfen, ist einfach eine gute Sache, und außerdem kann ich hier auch für mich persönlich allerhand lernen“, so die Meinung eines Beteiligten.

Der Grundsatz aller Fahrbegleiter lautet: „Helfen, sich aber selbst dabei nicht in Gefahr bringen.“ Daher ist das richtige Einschätzen von potenziellen Gefahrensituationen auch ein besonders wichtiger Baustein der Ausbildung, wobei Rollenspiele helfen. Um was es auch gehe, es sei immer wichtig, freundlich zu bleiben und im Extremfall Hilfe zu holen, notfalls auch die Polizei, berichtet ein frisch gebackener Fahrbegleiter.

Im Februar 2020 wurden weitere 17 Busbegleiter und Busbegleiterinnen der Jahrgänge 8 ausgebildet, damit es wieder Nachwuchs in dieser verantwortungsvollen Rolle gibt. Diese erhielten nun ihre Zertifikate, wegen der besonderen Situation leider verspätet. Sie hoffen aber darauf, im kommenden Januar endlich zum Einsatz zu kommen und Ihre Schule aktiv in den Bussen und bei der Busaufsicht unterstützen zu können.

Annelene Thyssen