Eine Fabel sorgte für die Entscheidung

Eine Fabel sorgte für die Entscheidung: Nina siegte knapp vor Danilo
Die Gesamtschule Fuldatal wählte ihre besten Vorleser des Jahrgangs 6 aus
„Wir veranstalten in jedem Jahr kurz vor Weihnachten den Vorlesewettbewerb im
Jahrgang 6, um den Schulsieger zu ermitteln“, erklärt Annelene Thyssen,
Deutschlehrerin und Stufenleiterin der Jahrgänge 7 und 8.
Vor 120 Mitschülern im Alter von elf und zwölf Jahren beschrieben die jeweiligen
Klassensieger der Klassen 6a – 6e im Blauen Saal der Gesamtschule Fuldatal ihre
Lieblingsbücher und lasen einzelne Abschnitte hieraus vor.
Wie auch in den vergangenen Jahren war die Jury ausgewogen besetzt: neben der
stellvertretenden Schulleiterin, Frau Löffler, und dem Stufenleiter 5/6, Herrn Bugiel,
waren auch die Vorsitzende des Fördervereins Frau Hildebrandt, Frau Winneknecht
von der Schülerbücherei und Emil Meister, der Vorjahressieger, eingeladen.
Die fünf Mitglieder der Jury achteten bei der ersten Runde auf die Lesetechnik, die
Interpretation und die Textauswahl, denn alle fünf Teilnehmer mussten zu Beginn
ihres Vorlesens den Inhalt kurz vorstellen.
In die Endrunde schafften es drei Schüler, die in der 2. Runde die Fabel „Das
Hähnchen, die Katze und das Mäuschen“ (Jean de La Fontaine) vorstellen mussten.
Die Drei hatten keine Möglichkeit, den Text vorher zu üben, und trotzdem zeigten alle
eine souveräne Leseleistung.
Die Jury war sich nach kurzer Beratung schließlich einig, dass Nina die
Gesamtschule Fuldatal im Februar beim Kreisentscheid vertreten sollte, da ihr die
beste Darstellung der Fabel auf Anhieb gelang.
Die drei Gewinner: v.l.n.r.: Joy, Nina, Danilo