Interview mit Frau Löffler

Seit diesem Schuljahr haben wir eine neue stellvertretende Schulleiterin,
Frau Löffler. Das Reporterteam konnten ein Interview mit ihr führen und
damit ganz viel über sie erfahren.
Reporter: „Warum wollten Sie stellvertretende Schulleiterin an dieser Schule werden?“
Frau Löffler: „Stellvertretende Schulleiterin wollte ich gerne werden, weil
ich gerne noch mehr Einfluss auf die Schulentwicklung nehmen wollte. Ich
finde, dass man in der Schule viele gute Sachen machen kann für Schüler,
dass Schüler viel lernen können und fit aus der Schule rausgehen. Je höher
man in der Schule in der Hierarchie steht, umso mehr kann man
beeinflussen und umso mehr Gutes kann man bewirken. Ich wohne auf der
Hasenhecke und bin in Ihringshausen groß geworden. Ich wollte früher
eigentlich gerne auf die Gesamtschule, aber meine Mutter hat mich nach
Kassel auf die Schule geschickt und nun bin ich mit etwas Verspätung doch
noch an diese Schule gekommen.“
Reporter: „An welcher Schule waren Sie vorher und was haben Sie dort
gemacht?“
Frau Löffler: „Ich war vorher an der Gustav-Heinemann-Schule in
Hofgeismar, dort war ich Oberstudienrätin. Ich war dort für verschiedene
Bereiche zuständig. Ich habe dort einen Bio-Club aufgebaut, an dem zum
Schluss etwa 1OO Schüler teilgenommen haben aus der Schule und auch
aus den Grundschulen drum herum. Wir haben Exkursionen gemacht, an
denen etwa 200 Schüler und Eltern teilgenommen haben. Wir hatten einen
Bioclub-Raum, in den man in jeder Pause rein konnte. Dort gab es viele
Terrarien und Aquarien mit ganz vielen Tieren. Die Schüler haben geholfen,
die Tiere zu füttern. Kurz bevor ich gegangen bin, haben wir auch einen
Schulgarten eingerichtet. Ich war auch für das Qualitätsmanagement in
der Schule zuständig, für die Schulentwicklung und für die Förderstufe 5/6
für die Haupt- und Realschule.“
Reporter: „Welche Fächer unterrichten Sie?“
Frau Löffler: „Biologie und Deutsch sind meine Fächer. Und ich habe auch
noch GL unterrichtet in dem Jahrgang 5 und 6 und das sehr gerne.“
Reporter: „Und wie gefällt es Ihnen hier bisher an unserer Schule?“
Frau Löffler: „Super! Ich war an meiner alten Schule auch sehr glücklich
und habe dort sehr gerne gearbeitet, aber ich habe es keinen Tag bereut,
hier her zu kommen. Ich fühle mich hier sehr wohl. Ich finde es sind hier
sehr nette Schülerinnen und Schüler und meine Kurse machen mir sehr
viel Spaß. Ich habe ein tolles Kollegium hier, mit denen man vieles
entwickeln kann. Und den Ort Ihringshausen mag ich ja sowieso. Ich finde,
das ist eine ganz tolle Schule, wo ich mich auch einbringen kann. Ich
würde zum Beispiel gerne ein Konzept entwickeln, das heißt „do it
outside“, dass man Kurse draußen anbietet. Ich biete zum Beispiel einen
Kurs zum Fliegenfischen an, es gibt ja auch schon unsere Naturforscher-AG
und wir versuchen noch eine Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr
anzubieten.“
Reporter: „Würden Sie gerne auch Schulleiterin werden?“
Frau Löffler: „Vielleicht irgendwann. Aber jetzt bin ich erstmal
stellvertretende Schulleiterin und möchte meine Aufgaben erst einmal
kennenlernen. Frau Stephan ist auch eine tolle Schulleiterin, von der ich
auch noch viel lernen kann. Ich genieße das erst einmal hier zu sein und
vielleicht gefällt es mir auch so gut, dass ich bis zur Rente stellvertretende
Schulleiterin sein werde.“
Reporter: „Was bewirken Sie als stellvertretende Schulleiterin und was sind
Ihre Aufgaben?“
Frau Löffler: „Meine Hauptaufgabe ist es immer noch, Lehrerin zu sein. Als
stellvertretende Schulleiterin bin ich für den Vertretungsplan zuständig
und organisiere den Vertretungsunterricht. Das braucht viel Zeit, weil es
sehr komplex ist. Ich bin außerdem für den Stundenplan zuständig und ich
arbeite auch an der Schulentwicklung mit.“
Reporter: „Würden Sie gerne etwas an unserer Schule verändern, wenn ja
was?“
Frau Löffler: „Ich würde mir wünschen, dass wir ein gutes Konzept für die
Cafeteria haben und ich würde mir wünschen, dass nicht mehr so viel Müll
in der Schule herumliegt. Außerdem wünsche ich mir, dass wir in den
nächsten Jahren ein gutes Methodencurriculum entwickeln. Das bedeutet,
dass Schüler, die unsere Schule verlassen, gut recherchieren können, gut
präsentieren können und wissen, wie sie Aufgaben bearbeitet können. Ziel
ist also, dass sie Methoden kennen, wie sie selbstständig gut lernen
können. Es gibt natürlich schon ganz viel, was hier gemacht wird, aber es
wäre schön, diese Punkte in einem Konzept verbindlich festzuhalten.“
Reporter: „Danke für das Interview!“